Virtuelle Entwicklungsumgebung mit Lubuntu

Startsymbol auf blauem Grund | © iStock

Lubuntu VirtualBox

Wir richten eine Virtuelle Maschine mit Lubuntu ein.
Wieso Lubuntu und nicht Debian oder Ubuntu?
Nach langer Zeit des Ausprobierens verschiedener Linux-Distributionen auf VirtualBox, bin ich aus Gründen der Performance und der einfachen Nutzbarkeit bei Lubuntu geblieben. Als Entwickler benötigt man primär eine schnelle und leistungsfähige Entwicklungsumgebung, die so nah wie möglich an die tatsächliche Server-Konfiguration der Server des Live-Systems herankommt.
Lubuntu ist eine eigene Linux-Distribution, die sich von Ubuntu ableitet. Es verzichtet dabei auf verschiedene Grafik-Details und Animationen und setzt den LXDE-Desktop anstelle von KDE oder GNOME ein, ein leichtgewichtiger und einfacher Desktop.

 

Download der Komponenten

Virtualbox Logo | © Virtualbox

Virtualbox Logo

Virtualbox Logo | © Virtualbox

Installation von VirtualBox

Nun installieren wir, je nach Gastgeber-System VirtualBox.
Bei dem Betriebssystem Windows ist dies ganz einfach, ein Klick auf die Datei VirtualBox-5.0.10-104061-Win.exe und der Installer läuft.
Unter Linux sollte die Installation über einen Paket-Installer funktionieren oder direkt über die Kommandozeile
Wenn Sie einen Mac mit OSX verwenden, sollte die Installation auch problemlos durchführbar sein.

Die Lubuntu VirtualBox erzeugen

Unsere VirtualBox sollte nun also aussehen, wie im Bild rechts.
Um eine neue Maschine mit Linux-System aufzusetzen Klicken wir auf Neu oben links.

Das Virtualbox Interface | © WOA

Virtualbox - einfaches Interface, viel Power

Das Virtualbox Interface | © WOA

Name und Version wählen

Name auswählen: Wir können einen Name für unsere neue virtuelle Maschine wählen, z.B. Develop1.
Typ und Version: wir wählen Linux aus und als Version Ubuntu-64

Eingabedialog des Maschinennamens und der Version des Betriebssystems | © WOA

Maschinenname wählen und Betriebssystemversion wählen

Eingabedialog des Maschinennamens und der Version des Betriebssystems | © WOA

Grösse des Arbeitsspeichers / RAM

Die Grösse des Arbeitsspeicher bestimmt, welcher Anteil des Arbeitsspeichers des physischen Computers von der Virtuellen Maschine verwendet werden darf. Um die Lubuntu Virtualbox optimal ausführen zu können, sollten mindestens 4096MB Speicher gewählt werden, was nur funktioniert, wenn man mindestens 8GB RAM besitzt, da sonst das Gastgeber-System zu wenig Arbeitsspeicher zur Verfügung hat. Im Notfall kann man diesen Wert aber auch bis zu 1028MB reduzieren. Dies bringt natürlich Einbussen in der Performance der Virtuellen Maschine.

Auswahldialog des Speicherplatzes | © WOA

Speicherplatz für VM festlegen

Auswahldialog des Speicherplatzes | © WOA

Neue Festplatte erzeugen

Bestehende oder neue Festplatte: Da wir keine virtuelle Festplatte besitzen, wählen wir aus, eine zu erstellen – Klick auf Erzeugen.

Auswahldialog, neue Festplatte erzeugen auswählen | © WOA

Neue virtuelle Festplatte erzeugen

Auswahldialog, neue Festplatte erzeugen auswählen | © WOA

Festplatten-Typ auswählen

Wenn wir nur VirtualBox verwenden, reicht es hier aus, als Typ VDI anzugeben.
Die anderen Formate sind für eine optimale Kompatibilität zu den anderen Systemen, wie z.B. VMware zu gewährleisten.

VDI - der Virtualbox Dateityp wird ausgewählt | © WOA

Dateityp der Festplatte auswählen

VDI - der Virtualbox Dateityp wird ausgewählt | © WOA

Fest oder dynamisch

Feste Grösse oder dynamisch alloziert: Weiter müssen wir nun angeben ob eine feste Grösse oder eine dynamisch allozierte Platte gewünscht ist. Dynamisch ist mit höchster Wahrscheinlichkeit besser denn der Performance-Gewinn einer festen Grösse ist kaum merklich.

Auswahl dynamisch allozierten Speichers im Virtualbox Interface | © WOA

Wählen Sie dynamisch allozierten Speicherplatz

Auswahl dynamisch allozierten Speichers im Virtualbox Interface | © WOA

Bestimmung des Speicherplatzes

Da wir die Grösse dynamisch allozieren, das heisst nur so viel tatsächlichen Speicher belegen, wie das virtuelle System auch benötigt, egal wie hoch der hier angegebene Wert ist, können wir nun einfach den höchsten Wert wählen. Das sind in unserem Fall 2TB.
Dies ist natürlich nur ein gut gemeinter Hinweis. Jeder sei frei, hier auch weniger Speicher zu vergeben. Im Umgang mit virtuellen Entwicklungsumgebungen ist es jedoch meine Erfahrung, dass der Gedanke mit 20GB oder 100GB gut auszukommen hier sehr gefährlich ist, da eine nachträgliche Änderung dieser Grösse nicht einfach ist, man aber auch nicht die Zeit investieren möchte, die virtuelle Entwicklungsumgebung neu einzurichten.

Auswahl von 2TB Speicherkapazität | © WOA

Speicherplatz auf 2 Terrabyte festlegen

Auswahl von 2TB Speicherkapazität | © WOA

Lubuntu starten und installieren

Einstellungen der Virtuellen Maschine

Wir haben nun eine virtuelle Maschine ohne Betriebssystem. Um die bereits oben heruntergeladene Linux-Version zu installieren klicken wir nun auf unsere Virtuelle Maschine und dann oben auf Ändern.

Virtuelle Maschine über den Button ändern anpassen | © WOA

Einstellungen der VM anpassen

Virtuelle Maschine über den Button ändern anpassen | © WOA

Laufwerk auswählen

Nun bietet sich ein grosse Auswahl an verschiedenen Einstellungen. Momentan interessiert uns nur der Punkt Massenspeicher. Dieser wird durch Klicken angewählt.

Im Virtualbox-Interface auf dem Reiter Massenspeicher | © WOA

Auswahl Massenspeicher bei der virtuellen Maschine

Im Virtualbox-Interface auf dem Reiter Massenspeicher | © WOA

Virtuelles Laufwerk auswählen

Es wird nun der IDE -Controller und der SATA-Controller angezeigt.
Wir wählen durch Klicken das CD-Laufwerk aus, das am IDE-Controller angehängt ist und öffnen durch einen weiteren Klick auf das CD-Symbol rechts die Auswahl für verschiedene Medien.
Nach Klick auf das im Bild blau hinterlegte Feld „Datei für optisches Medium auswählen“ öffnet sich ein weiterer Dialog.

Auswahldialog Datei für das CD-Laufwerk wählen | © WOA

Massenspeicher wählen - virtuelle CD einlegen

Auswahldialog Datei für das CD-Laufwerk wählen | © WOA

Lubuntu Image einlegen

Nun wählen wir die entsprechende Image-Datei aus und öffnen diese.

Auswahldialog für ISO-Datei, eine Virtuelle CD für die virtuelle Maschine | © WOA

ISO für virtuelles CD-Laufwerk wählen

Auswahldialog für ISO-Datei, eine Virtuelle CD für die virtuelle Maschine | © WOA

Die Lubuntu VirtualBox starten

Mit einem Klick auf den Button „Starten“ starten wir unsere virtuelle Maschine

Startvorgang der virtuellen Maschine | © by WOA

Die Virtuelle Maschine läuft

Startvorgang der virtuellen Maschine | © by WOA

Lubuntu startet

Zur weiteren Installation gibt es diesen Blogeintrag.

Startbildschirm von Lubuntu Linux | © WOA

Lubuntu startet zum ersten Mal

Startbildschirm von Lubuntu Linux | © WOA

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